Wasserversorgungsverband Tecklenburger Land Erweiterung Brunnenfeld Süd, Neubau Reinigungsschacht

Bauer Beton Nürnberg erhielt von der Firma Köster AG den Auftrag zur Herstellung und Montage eines neuen Reinigungsschachtes für das Wasserwerk Brochterbeck.

Das Bauwerk ist mit einer aufwändigen Rohrleitungsinstallation aus Edelstahl DN 200, DN 300 und DN 500, sowie Anschluß einer Molchschleuse ausgestattet. Es ist Teil eines Brunnenfeldes mit sechs Trinkwasserbrunnen.

Die Planung des Gesamtkonzeptes und der Detailinstallation des Bauwerkes wurde vom Ingenieurbüro Ludewig & Sohn aus Ibbenbüren mit dem Ziel durchgeführt, die Trinkwasserversorgung des Wasserverbandes bei Reinigungsarbeiten ungehindert aufrecht zu erhalten.

Der Reinigungsschacht besteht aus nur zwei Bauteilen, mit einem Einzelgewicht von bis zu 50 to.

 

Durch diese Bauweise konnte die Bauzeit für das Bauwerk vor Ort auf 1 Tag begrenzt werden. Die Einbindung in das bestehende System konnte sofort durch Anflanschen der Leitungen an die werkseitig einbetonierten FF-Stücke durchgeführt werden.


N-ERGIE Nürnberg Kabelschacht mit tagwasserdichter Reihenabdeckung

Im Rahmen der Baumaßnahme Neubau des Heistersteges waren im Vorfeld umfangreiche Maßnahmen zur Spartenumverlegung notwendig.

Bauer Beton Nürnberg erhielt von der N-ERGIE Nürnberg dazu den Auftrag einen druckwasserdichten Kabelschacht mit 30 Stück werkseits eingebauten Kabeleinführungen, wandbündig einbetonierter Kabelhalterschienen und tagwasserdichter Kabelschachtabdeckung herzustellen und zu liefern.

Das Bauwerk mit den Maßen 300/200/110 cm wurde mit Hilfe eines Autokranes passgenau in dem beengten innerstädtischen Baufeld eingeba


bbL erhält Serienfreigabe für Betonfertigteilfundamente

Die Betonfüße der „kleinen und großen Bauform“ welche seit den 50er Jahren
millionenfach in Deutschland verbaut wurden, dürfen seit 2012 aufgrund interner Anweisung der
DB Netz AG nur noch eingeschränkt eingebaut werden.
Da der Bedarf für die Gründung von Signalen, Lichtzeichen und Schrankenanlagen bei der
Deutschen Bahn AG weiterhin sehr groß ist, hat die bbL Beton GmbH gemeinsam mit der
DB Netz AG an der Realisierung von einfachen und praxistauglichen       Lösungen für die Gründung von solchen Aufbauten gearbeitet.

Ziel war die Entwicklung eines Systems,  welches den neusten, anerkannten Regeln der
Bautechnik entspricht und sich einfach und kostengünstig verbauen lässt.
Daher wurden die millionenfach bewährten Betonfüße „kleine und große Bauform“ nach den neusten Regeln der Technik bemessen und neu konstruiert. Es wurde versucht eine möglichst große Zahl von Anwendungsbereichen mit diesen
Konstruktionen abzudecken.

Als Ergebnis wurden monolithische Betonfertigteilfundamente, mit verschiedenen
Abmessungen für die jeweiligen Anwendungsfälle berechnet. Damit erhalten die
Einbaufirmen größtmögliche Flexibilität bei nahezu allen Einbausituationen.
Im Fundamentkopf ist die Auflagerplatte für die späteren Aufbauten statisch sicher
einbetoniert. Die Signale, Lichtzeichen und Schrankenanlagen müssen von den
Montagefirmen nur noch aufgesetzt und justiert werden.

Mit Hilfe dieses Systems ist wieder schnelles, sicheres und kostengünstiges bauen im
Gleisumfeld möglich.

Im Gegensatz zur Bauweise mit Rammrohrgründung können die
Einbaufirmen wieder auf verlässliche Kalkulationen für ihre Baustellen zurückgreifen
und kostengünstige Gründungen erstellen.

Durch den Einsatz von standardisierten  Betonfertigteilfundamenten sind entsprechend
schnelle Bauzeiten möglich.


Bf Schieder, Sanierung Bahnsteig - Pilotprojekt BSK 21m in 2,00 m Baulänge

Die bbL Beton GmbH hat aufgrund von Anregungen und Diskussionen mit der DB AG zur Optimierung von Bahnsteigkonstruktionen in BSK-Standard-Elementbauweise eine modifizierte Bahnsteigkante BSK 21m entwickelt.

Zur Überprüfung der Anwendungseigenschaften wurde die Sanierung des Bahnsteiges in Schieder als Pilotprojekt für den Einbau der neuen Bahnsteigkanten 76 über SO in Baulänge 2,00 m ausgewählt.
Es sollte überprüft werden, wie sich die 2,00 m-Fertigteil-Elemente in Kombination mit den Standard-Elementen verbauen lassen. Dabei war natürlich auch die Frage zu klären, ob Elemente in dieser Größe noch gut montierbar sind, ob sich zeitliche Vorteile ergeben und wie sich die neue Bauform auf den allgemeinen Bauablauf auswirkt.
Die bauausführende Firma Albert Fischer GmbH aus Elze war aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung im Bahnsteigbau ein kompetenter Partner für dieses Projekt.
Zunächst wurde der alte Bahnsteig zurückgebaut und die Tragfähigkeit des Untergrundes geprüft.

Dann wurde über die gesamte Bahnsteiglänge von 140 lfm das Ortbetonfundament hergestellt.
Am nächsten Tag wurden dann innerhalb von 4,5 Stunden 140 lfm Bahnsteigkanten BSK 21m in Mörtelbett auf das Fundament gesetzt. Es stellte sich heraus, daß sich die Bauteile, mit ihren 1,1 to Gewicht, sehr einfach mit der Versetzzange verlegen ließen.

Die Versetzzeit unterschied sich nicht von den Zeiten, welche für die 1,00 m langen Standard-Elemente benötigt werden, dadruch verringert sich die Bauzeit um die Hälfte.
Direkt im Anschluß wurden pro Bahnsteigkantenelement 3 Löcher ins Fundament gebohrt, Bewehrungseisen ø 16 mm eingeschlagen und vergossen.

Die Kombination der modifizierten Fertigteil-Elemente mit den bisherigen Standard-Elementen konnte im Bereich der Bahnsteigenden getestet werden. Es gab hier keinerlei Schwierigkeiten, da bis auf die Bauteillänge alle Funktionsmaße beibehalten wurden. Dadurch ergab sich auch ein passendes Fugenbild. Als oberer Abschluß wurden später, wie gewohnt, die standardisierten Bahnsteigkantenabdecksteine verbaut.

Ein wesentlicher Vorteil der modifizierten Bahnsteigkante ergab sich im weiteren Bauablauf bei der Verdichtung des Bodens hinter den Elementen. Es ist nun möglich hinter den Elementen mit einer Rechteck-Rüttelplatte zu verdichten. Die rückwärtige Formgebung der modifizierten Bahnsteigelemente BSK 21m machen den Einsatz dieses Gerätes, welches den Boden deutlich schneller und besser verdichtet, erst möglich. Die bisher verwendeten Standard-Bahnsteigkantenelemente BSK 21 sorgten beim Verdichten immer wieder für Unmut bei den Einbaufirmen, da dieser Arbeitsschritt aufgrund der rückwärtigen Formgebung zeitraubend und umständlich war. Ein gleichmäßiges, zuverlässiges und schnelles Verdichten mit größerem Gerät war nicht möglich. Die Folge waren spätere Setzungen des Bahnsteigbelages direkt hinter dem Bahnsteigkantenabdeckstein 


Bf Gerolstein, Bau einer neuen Lokomotiventankstelle Montage eines Auffangbehälters für 100.000 Liter Kraftstofftank

Die bbL Beton GmbH erhielt den Auftrag einen Havariebehälter aus Stahlbetonfertigteilen zur Aufnahme eines 100.000 Liter Kraftstofftanks für die neue Lokomotiventankstelle im Bahnhof Gerolstein zu produzieren und vor Ort wasserdicht nach WHG-Richtlinie zu montieren.

Das Bauwerk hat eine Länge von 17,50 m, eine Breite von 4,50 m und eine Tiefe von besteht 1,50 m. Es aus zwei Endteilen und fünf Mittelteilen mit Gewichten von 11,0 to bis 16,0 to,  mit welche unserem bewährtem Spannschlosssystem druckwasserhaltend miteinander verbunden wurden.

Die Firma Z-Bau aus Empfertshausen hatte auf einem 7 m schmalen Streifen zwischen 9 Gleisen eine perfekte Ortbetonsohle, nahezu ohne Ebenheitstoleranzen vorbereitet und einen 350 to-Autokran zur Montage bereitgestellt. Denn die Stahlbetonfertigteile mussten über eine Distanz von 45 Metern bis zum Einbauort zwischen den Gleisen gehoben werden.

Um 11.00 Uhr konnte mit der Montage des ersten Endteils begonnen werden. Nach 4 Stunden war der Auffangbehälter vollständig montiert und der Dieseltank mit einem Fassungsvermögen von 100.000 Litern Dieselkraftstoff und einem Gewicht von 19,0 to konnte eingehoben werden.

Ansprechpartner

Ansprechpartner

Bitte geben Sie die Postleitzahl Ihres Standortes ein und finden Sie Ihren Ansprechpartner.